Für Investoren wird das Mehrfamilienhaus in Augsburg immer beliebter, denn bei der Stadt handelt es sich um einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort mit einer Vielzahl von zukunftsträchtigen Unternehmen. Durch die günstige Lage zwischen den Städten Nürnberg, München und Stuttgart werden auch immer mehr überregionale Investoren angezogen. Da wie in vielen anderen Städter Deutschlands auch die Nachfrage größer als das Angebot ist, ist der Markt grundsätzlich begrenzt. Mit dem folgenden Artikel möchten wir sowohl zum Bauen als auch zum Kaufen Tipps und Informationen. Des Weiteren möchten wir auf die Kosten der beiden Möglichkeiten näher eingehen.
Die Vorteile eines Mehrfamilienhauses in Augsburg: Die Stadt bietet eine hohe Lebensqualität und einen soliden Arbeitsmarkt, sodass sichergestellt ist, dass permanent Menschen zuziehen, die nach Wohnraum suchen.
Wesentliche Faktoren rund um das Mehrfamilienhaus: Sowohl beim Kauf als auch beim Bau spielen der Preis, die Lage, die Infrastruktur und die Ausstattung eine entscheidende Rolle.
Finanzierungsmöglichkeiten für ein Mehrfamilienhaus: Neben einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 % stehen Anlegern verschiedene Möglichkeiten der Fremdfinanzierung zur Wahl.
Anleger können von einer Reihe attraktiver Angebote beim Kauf eines Mehrfamilienhauses in Augsburg profitieren.
Der Kauf von Immobilien in Augsburg bringt einige Vorteile mit sich. Neben der langfristigen Wertsteigerung und den potenziellen Steuervorteilen handelt es sich bei einem Haus immer um eine Art Altersvorsorge.
Um eine fundierte Entscheidung rund um den Immobilienerwerb treffen zu können, müssen einige wichtige Faktoren beachtet werden. Neben dem Zustand und der Lage des Hauses sind dies auch die wirtschaftliche Rentabilität sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die mit dem Hauskauf verbunden sind.
Objektzustand: Grundsätzlich sollte das Haus vor dem Kauf von einem Sachverständigen auf Mängel und einen möglichen Sanierungsbedarf überprüft werden. Nur durch einen guten Zustand ist es möglich, langfristig höhere Mieteinnahmen zu erzielen sowie für eine Wertsicherung zu sorgen.
Lage: Die Lage der Immobilien ist für die langfristige Rentabilität entscheidend. Beim Kauf sollte zwingend auf eine hohe Nachfrage nach Wohnraum, eine gute Infrastruktur sowie auf eine positive Bevölkerungsentwicklung geachtet werden. Aus diesem Grund muss sowohl die unmittelbare Umgebung (Mikrolage) als auch die übergeordnete Region (Makrolage) analysiert werden.
Mietrendite und Wertsteigerungspotenzial: Investoren müssen die aktuellen Mietpreise in der Umgebung überprüfen, um so die potenzielle Mietrendite ermitteln zu können. Dabei sollten auch mögliche Risiken wie Leerstand, Mietausfälle, Mieterwechsel sowie unvorhergesehene Reparaturen berücksichtigt werden. Um das Wertsteigerungspotenzial realistisch einschätzen zu können, ist es erforderlich, verschiedene Faktoren wie Lage, Zustand, regionale Entwicklung, Ausstattung der Immobilien und dergleichen gründlich zu analysieren.
Der Kauf eines Mehrfamilienhauses ist grundsätzlich mit hohen Kosten verbunden, welches sich auf die Finanzierung auswirken.
Vergleich von Finanzierungsmöglichkeiten: Während der freie Finanzierungsvermittler die verschiedenen Angebote vergleichen kann, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für seine Kunden herauszufinden, sind Banken an ihre Konditionen gebunden. Interessenten, welche bei ihren finanziellen Angelegenheiten mehr als nur ein Bankgeschäft sehen und sich eine strategische Planung wünschen, sollten sich für einen freien Finanzierungsvermittler entscheiden, denn dieser kann vielfach bessere Konditionen und gute Zinssätze anbieten als eine Bank.
Eigenkapitalanforderungen und Fremdfinanzierung: Experten raten zu einer Eigenkapitalquote von mindestens 20 % und somit zu einer Fremdfinanzierung von 80 %. Deutlich besser ist jedoch eine Fremdfinanzierung von 60 %, was wiederum bedeutet, dass der Eigenkapitalanteil rund 40 % betragen muss.
Steuerliche Vorteile bei vermieteten Immobilien: Bereits seit 2021 können die vollen Werbungskosten bei vermieteten Immobilien zu Wohnzwecken bei der Steuer geltend gemacht werden. Voraussetzung hierbei ist, dass die Miete für die Wohnungen mindestens 50 % der ortsüblichen Miete beträgt. Dies kann auch unter § 21 Abs. 2 EStG nachgelesen werden. Neben den Werbungskosten können Eigentümer auch die Grundsteuer, Zinsen, Kosten für die Kontoführung, Bürokosten sowie Hausnebenkosten für die Mehrfamilienhäuser steuerlich geltend machen.
Wie in anderen Städten Deutschlands ist der Kauf eines Mehrfamilienhauses in Augsburg sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden.
Chancen
Risiken
Wer ein Mehrfamilienhaus in der Fuggerstadt erwerben möchte, sollte die verschiedenen Wohnlagen genau prüfen. Besonders gefragt sind Stadtteile wie Göggingen, Hochzoll, Haunstetten, Antonsviertel, Jakobervorstadt, Spickel, Pfersee oder die zentrale Innenstadt, da hier die Wohnfläche besonders rentabel genutzt werden kann. Auch im Süd- und Osten von Augsburg entstehen laufend neue Bauprojekte mit modernen Objekten und zusätzlichem Platz für Garagen und Stellplätze.
Lokale Bauträger wie Regiobau begleiten Investoren vom ersten Musterhaus über die Planung bis zur professionellen Bauleitung. Ob Neubau, Massivhaus oder die Sanierung eines bestehenden Gebäudes – die richtige Wahl des Partners entscheidet über den Erfolg. Für Anleger kann ein Mehrfamilienhaus in Augsburg zudem eine langfristige Kapitalanlage darstellen, vergleichbar mit stabilen Gewerbeimmobilien oder einem zentralen Geschäftshaus.
Auch der Landkreis rund um Augsburg – etwa Aichach, Bergheim oder Richtung Allgäu – bietet interessante Alternativen, da die Preise hier oft niedriger liegen und sich weitere Bauprojekte realisieren lassen.
Es handelt sich hierbei um ein komplexes Bauvorhaben, welches nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch die Berücksichtigung von weiteren Faktoren erfordert.
Ein passendes Grundstück für den Bau des Mehrfamilienhauses in Augsburg zu finden ist ein komplexes Unterfangen, welches genau geplant werden muss.
Verfügbare Grundstücke in Augsburg und Umgebung: Um ein verfügbares Grundstück zu finden, sollten Interessenten sich nicht nur auf die lokalen Immobiliensuchmaschinen verlassen, sondern auch einen Makler mit der Suche beauftragen. Des Weiteren können Bauträger kontaktiert werden, da diese sehr oft Grundstücke in ihrem Portfolio haben, die sich für ein Mehrfamilienhaus eignen. Von Vorteil hat sich auch die Suche in den umliegenden Gemeinden wie im Landkreis Aichbach-Friedberg erwiesen, da es hier oftmals günstigere Grundstücke als direkt in Augsburg gibt.
Bebauungspläne und städtische Bauvorschriften: Vor dem Kauf eines Grundstücks sollten grundsätzlich die Bebauungspläne sowie die städtischen Bauvorschriften beachtet werden, da diese bestimmen, wie ein Haus in groben Zügen auszusehen hat.
Erschließungskosten und Infrastruktur: Ganz wichtig vor dem Kauf ist es, die Infrastruktur zu bewerten. Für eine optimale Vermietbarkeit der Wohnungen sollten Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten sowie eine gute medizinische Versorgung in unmittelbarer Nähe zu finden sein. Ebenso wichtig ist eine gute Verkehrsanbindung. Des Weiteren muss überprüft werden, ob das Grundstück bereits erschlossen ist, da eine nachträgliche Erschließung zusätzliche Kosten nach sich zieht.
Für ein erfolgversprechendes Bauvorhaben ist es von Vorteil, mit einem erfahrenen Architekturbüro zusammenzuarbeiten. Des Weiteren empfiehlt es sich, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen, um einen Architekten zu finden, der bereits Erfahrung mit dem Bau von Mehrfamilienhäusern hat.
Warum ein lokales Architekturbüro von Vorteil ist: Ein solches Architekturbüro kennt sich nicht nur mit den Gegebenheiten vor Ort, sondern auch mit den besonderen Bauvorschriften in der Region aus.
Planung von Wohnungsgrößen und Anzahl der Wohneinheiten: Bereits in der frühen Planungsphase muss über die Größe der Wohnungen sowie die Anzahl der Wohneinheiten entschieden werden, da dies maßgeblich für die weitere Planung sowie für das Einhalten der Bauvorschriften ist.
Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise im Fokus: Bei der Architektur rund um das Mehrfamilienhaus sollten die Energieeffizienz sowie die Nachhaltigkeit stets im Fokus stehen. Dies erklärt auch, warum immer mehr Häuser als Effizienzhaus realisiert werden.
Die Kosten sind von verschiedenen Faktoren wie der Bauweise, der Größe und der Ausstattung abhängig, sodass hier keine pauschale Aussage getroffen werden kann.
Baukosten pro Quadratmeter in der Region Augsburg: Als grobe Orientierung bei den Baukosten können Interessenten von 2.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Soll das Haus schlüsselfertig gebaut werden und hat eine Wohnfläche von 600 qm können Bauinteressenten mit 1.200.000 bis 2.400.000 Euro kalkulieren.
Nebenkosten: Dazu zählen unter anderem die Gebühren für die Baugenehmigung und für sonstige Genehmigungen, Kosten für die Erschließung, für eventuell benötigte Gutachten sowie für Versicherungen und die Gestaltung der Außenanlagen.
Förderung und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen: Die KfW-Bank fördert die energieeffiziente Bauweise mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen.
Ein Mehrfamilienhaus in Augsburg eignet sich besonders als langfristige Kapitalanlage. Durch die stabile Nachfrage nach Wohnraum in Stadtteilen wie Jakobervorstadt, Hochzoll, Göggingen oder der Innenstadt sind die Mietausfallrisiken gering. Wer hingegen in Randlagen wie Aichach, Bergheim oder sogar im Allgäu investiert, profitiert von niedrigeren Einstiegspreisen und zusätzlichem Entwicklungspotenzial. Ob Sanierung eines bestehenden Gebäudes oder moderner Neubau mit Garagen und hoher Wohnfläche – mit dem richtigen Bauträger und professioneller Bauleitung lässt sich die Immobilie als renditestarkes Objekt positionieren.
Augsburg ist eine interessante Stadt und bietet somit auch eine gute Investitionsmöglichkeit für den Bau oder Kauf eines Mehrfamilienhauses. Gründe hierfür sind unter anderem die hohe Lebensqualität in Augsburg sowie der starke Arbeitsmarkt.
In den letzten Jahren sind die Mieten sowohl für Zimmer als auch für Wohnungen stark angestiegen, was bei der Kalkulation der Renditen berücksichtigt werden muss.
Grundsätzlich ist das Mehrfamilienhaus in Augsburg eine sehr gute Investition, insbesondere wenn für Anleger die langfristige Perspektive im Vordergrund steht und die steigenden Mietpreise für Häuser berücksichtigt werden.
Ein Mehrfamilienhaus in Augsburg bietet somit vielfältige Chancen – von Projekten im Süd- oder Osten der Stadt über zentrale Wohnlagen in Pfersee, Haunstetten, dem Spickel oder dem Antonsviertel bis hin zu renditestarken Gewerbeimmobilien oder einem modernen Geschäftshaus. Mit erfahrenen Partnern wie Regiobau, der Möglichkeit, ein Musterhaus zu besichtigen und der Wahl zwischen Massivhaus-Neubauten in der Fuggerstadt, finden Investoren ideale Bedingungen für eine nachhaltige Kapitalanlage.
Je nach Größe, Ausstattung und Lage ist mit Kosten von 2.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Soll das Mehrfamilienhaus schlüsselfertig erbaut werden und verfügt über 10 Wohneinheiten mit durchschnittlich 85 qm, bedeutet dies Gesamtkosten von rund 2.500.000 Euro.
Neben der Baugenehmigung müssen der Bebauungsplan und die Vorgaben aus der Landesbauordnung eingehalten werden. Des Weiteren gelten spezifische Vorschriften rund um den Brandschutz, Schallschutz, zu den Stellplätzen und den Außenanlagen.
Ein solches Vorhaben ist nur lohnenswert, wenn der Kaufpreis unter dem Wert von vergleichbaren bereits sanierten Immobilien liegt.
Der Grunderwerbsteuersatz für Bayern und somit auch für Augsburg liegt bei 3,5 %.
Grundsätzlich ist es möglich, ein Einfamilienhaus zu einem Mehrfamilienhaus durch Anbauten oder Aufstockung umzubauen.